Weihnachten Archive - Malteser Hospitaldienst Austria http://test.malteser.at/category/weihnachten/ Hospitaldienst der Malteser Österreich Mon, 09 Dec 2019 11:49:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Weihnachten in anderen Ländern – Schweden http://test.malteser.at/weihnachten-in-anderen-laendern-schweden/ Mon, 09 Dec 2019 11:22:48 +0000 https://www.malteser.at/?p=8950 Weihnachten ist in Schweden der wichtigste und längste Feiertag. Der Hauptfeiertag von Weihnachten ist der Heilige Abend.

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God jul!

So wird Weihnachten in Schweden gefeiert

Weihnachten ist in Schweden der wichtigste und längste Feiertag. Der Hauptfeiertag von Weihnachten ist der Heilige Abend. In Schweden feiert man das Weihnachtsfest sehr traditionell. Überall sieht man Adventskerzen und Adventssterne in den Fenstern.

Immer am 13. Dezember in jedem Jahr wird in Schweden Lucia gefeiert. Das Luciafest ist ein vorweihnachtlicher Feiertag und somit die Hauptfestivität vor Weihnachten.

Lillejulafton ist der kleine Weihnachtsabend am 23. Dezember. Er dient der Vorbereitung auf den großen Tag. Der traditionelle Weihnachtsschinken, Bestandteil des schwedischen Weihnachtsmenüs, wird gekocht. Man schreibt und übt Julklapp-Reime. In diesen kleinen Gedichten werden gewöhnlich der Schenkende und das Geschenk aufs Korn genommen.

Unter oder am Weihnachtsbaum ist in Schweden oft der Julbock  (Übersetzung: Weihnachtsbock – ein aus Stroh gebundener Ziegenbock) zu finden. Er besitzt eine lange Tradition.

Weihnachtessen auf Schwedisch

Zu Weihnachten stehen in Schweden das Essen und die Geselligkeit mit der Familie im Mittelpunkt. Der Höhepunkt im schwedischen Weihnachten ist das traditionelle Smörgåsbord. Der Weihnachtstisch ist gedeckt mit mariniertem Hering, Kartoffeln, Fleischklößchen, verschiedener Wurst, Rotkohl, Rippchen, Schweinesülze, Janssons frestelse (Janssons Versuchung – ein Gratin aus Kartoffelstäbchen und Hering), Lutefisk (zubereiteter Trockenfisch), Reispudding (saffranskakor), Käse und Brot. Dazu serviert man Bier, Julmust (Kräuterlimonade) und Schnaps.

Das Essen zu Weihnachten läuft unter der Bezeichnung julbord (Weihnachtstisch) und wird auch in Restaurants angeboten. Beim julbord darf natürlich der traditionelle schwedische Weihnachtsschinken, der julskinka, nicht fehlen. Julskinka ist vergleichbar mit gekochtem Kasslerfleisch. In vielen schwedischen Unternehmen werden die Angestellten zum julbord eingeladen.

Zu Weihnachten gehört in Schweden der Glögg. Glögg ist eine skandinavische Spezialität, eine Art Glühwein in kleinen Bechern serviert mit Mandeln und Beeren. Auf schwedischen Weihnachtsmärkten kann man diesen auch erhalten, doch ist dieser ohne Alkohol.

Viele Schweden gehen am Morgen des 25. Dezember zur Frühmesse in die Kirche, dem letzten Teil der Feierlichkeiten.

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Weihnachten in anderen Ländern – Spanien http://test.malteser.at/weihnachten-in-anderen-laendern-spanien/ Mon, 09 Dec 2019 10:58:23 +0000 https://www.malteser.at/?p=8937 Ein traditionelles Familienfest ist Weihnachten auch in Spanien. Einige der spanischen Sitten und Weihnachtsbräuche kommen ...

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Feliz Navidad!

So wird Weihnachten in Spanien gefeiert

Ein traditionelles Familienfest ist Weihnachten auch in Spanien. Einige der spanischen Sitten und Weihnachtsbräuche kommen uns vielleicht jedoch etwas sonderbar vor. Eingeleitet wird das Fest nicht etwa von der Eröffnung der auch in Spanien beliebten Weihnachtsmärkte, sondern von der Weihnachtslotterie. Anders als hierzulande endet das Spektakel aber nicht am 2. Weihnachtstag, sondern zieht sich bis in das neue Jahr.

Seit 1812 beginnen die Weihnachtsfeiertage in Spanien mit der Weihnachtslotterie (Sorteo extraordinario de Navidad), der im Hinblick auf die ausgespielte Summe größten Lotterie der Welt. Spanische Weihnachtsbräuche gibt es einige, doch die Lotterie ist die bedeutendste. Jedes Jahr am 22. Dezember findet am Vormittag die Ziehung statt, welche die Spanier gespannt und hoffnungsvoll vor dem Fernseher verfolgen. Schließlich wäre ein Lottogewinn ein schönes Weihnachtsgeschenk, nicht wahr? Am 24. Dezember steht dann, genauso wie bei uns, die Heilige Nacht (Noche Buena) an und die steht natürlich ganz im Zeichen der Ruhe und Besinnung. Abends versammelt sich die ganze Familie zum Weihnachtsessen.

Weihnachtsgeschenke auf spanische Art

Nach dem Essen folgt ein weiterer Brauch, der einmal mehr zeigt, dass die Spanier offenbar Lotterien mögen, besonders an Weihnachten: Die Urne des Schicksals ist gefüllt mit kleinen Geschenken, aber auch Nieten. Jeder zieht solange aus der Urne auf dem Tisch, bis er ein Geschenk erhält. Vor allem für die Kinder, die natürlich nicht an der großen Weihnachtslotterie teilnehmen dürfen, hat das etwas Aufregendes. Die eigentliche Bescherung folgt aber noch und inzwischen ist es auch in spanischen Familien weit verbreitet, schon an Heiligabend die Geschenke auszupacken – traditionell findet die Bescherung in Spanien jedoch erst am 6. Januar statt.

Pünktlich um 24 Uhr ist es Zeit für die Mitternachtsmesse, die „Misa del Gallo“ – oder zu Deutsch „die Messe des Hahns“. Benannt nach dem Glauben, der Hahn habe die Geburt Jesu als erster verkündet. Die spanischen Weihnachtsbräuche beschränken sich aber nicht nur auf Lotterien: In einigen Orten, vor allem ländlicheren Gegenden, versammeln sich die Menschen anschließend noch an öffentlichen Plätzen, um gemeinsam an Feuerstellen bis in die Morgenstunden Weihnachtslieder zu singen und Weihnachten in großer Gesellschaft zu feiern.

Bis zum 6. Januar finden dann immer wieder verschiedene Weihnachtsaufführungen und kleine Festlichkeiten in Spanien statt. So wie „Der Tag der unschuldigen Kinder“ (Dia de los Inocentes) am 28. Dezember, am ehesten zu Vergleichen mit dem 1. April, an dem auch hier allerlei kindliche Streiche im Vordergrund stehen. Oder das Fest zur Jahreswende (Fiesta de la Coretta) vom 30. Dezember bis zum 1. Januar.

Sylvester in Spanien – Weihnachten ist noch nicht vorbei!

Sylvester wird in Spanien nicht mit Feuerwerk zelebriert, das gibt es schon im Rest des Jahres zu allerlei Anlässen – stattdessen tragen die Spanier als Sylvestertradition eine geschmückte und gesegnete Kiefer durch ihr Dorf, um sich dann am Rathausplatz zu treffen und bei 12 Glockenschlägen 12 Weintrauben zu verspeisen. Diese Glückstrauben (Uvas des suerte) symbolisieren die zwölf kommenden Monate. Weil das Weihnachtsfest noch nicht vorbei ist, folgt am Dreikönigstag (Dia de los Reyes) die nächste Tradition: Ein großer Umzug mit biblischen Aufführungen und Süßigkeiten für die Kinder. Haben die Kinder bis zum 6. Dezember aushalten können, folgt die spanische Weihnachtstradition, ihre Schuhe mit Stroh und Wasser vor die Zimmer zu stellen, um am nächsten Tag Geschenke zu bekommen. Zum Abschluss gibt es noch einmal ein stattliches Festmahl am Abend des letzten Weihnachtstages.

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Weihnachten in anderen Ländern – Italien http://test.malteser.at/weihnachten-in-anderen-laendern-italien/ Mon, 09 Dec 2019 10:34:03 +0000 https://www.malteser.at/?p=8927 Italien ist für Weihnachtsfans vermutlich wie das Paradies. Denn Italiener feiern gleich viermal Weihnachten. Über einen ganzen ...

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Buon Natale!

So wird Weihnachten in Italien gefeiert

Italien ist für Weihnachtsfans vermutlich wie das Paradies. Denn Italiener feiern gleich viermal Weihnachten. Über einen ganzen Monat erstreckt sich das Fest, vom 6. Dezember bis hin zum 6. Januar des neuen Jahres. Anfang des zwölften Monats steht also bereits der festlich geschmückte Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Viele Bräuche der italienischen Weihnacht kennt man so jedoch auch aus Österreich und anderen Ländern Europas.

Weihnachten feiern wie die Italiener

Italienische Weihnachten beginnt nicht mit Heiligabend, sondern mit Santa Nicola, dem Nikolaustag am 6. Dezember. Ähnlich wie auch in Österreich, gibt es bereits an diesem Tag kleine Geschenke, welche die Kinder morgens vor ihrer Schlafzimmertür oder in jüngster Vergangenheit auch immer öfter unter dem Weihnachtsbaum finden. An öffentlichen Plätzen und in den Kirchen stehen genauso wie daheim bereits festlich geschmückte Krippen und Weihnachtsbäume. Anders als die Krippen, haben Tannenbäume allerdings noch keine sehr lange Tradition in Italien – erst seit einigen Jahrzehnten ist es Brauch, einen Christbaum aufzustellen und zu schmücken.

Rund eine Woche später steht bereits der nächste Festtag an. Am 13. Dezember feiern die Italiener die „Botin des Lichts“, Santa Lucia. Die 281 nach Christus geborene Sizilianerin vermachte ihr gesamtes Vermögen den Armen. Daran erinnert auch die traditionelle Süßspeise Torrone dei poveri, ein klebriges Gemisch aus Zucker und Kichererbsen. Die günstig zubereitete Speise wird daher gern an Bedürftige verschenkt. Am 24. Dezember läuten Kanonenschüsse, die vom Castel St. Angelo abgefeuert werden, das Fest ein, während die Familien Zuhause, ähnlich wie in Österreich, gemeinsam ein Festmahl genießen. Darauf folgt eine Tombola, ähnlich wie in der spanischen Weihnacht sowie in vielen christlichen Gemeinden der Besuch der Christmette, einem weihnachtlichen Gottesdienst in der Kirche.

Der wichtigste Weihnachtsfeiertag ist aber auch in Italien der 25. Dezember. An diesem Tag feiert das ganze Land die Geburt des Jesuskinds (il Bambinello Hesu). Los geht’s am frühen Morgen mit der Bescherung und den Geschenken für die Kinder, gefolgt von einem satten Weihnachtsessen. Bedeutsam ist der Tag auch deshalb, weil der Papst den Gläubigen in aller Welt seinen Segen auf dem Petersplatz erteilt. Der vierte und letzte Feiertag ist schließlich der 6. Januar. Auch hier gibt es traditionell noch einmal eine Bescherung. Dann kommt nämlich die gute Hexe La Befana nachts durch den Schornstein, um artigen Kindern Geschenke und den unartigen Kindern kleine Kohlestückchen in ihren Schuhen zu hinterlassen.

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Weihnachten in anderen Ländern – Großbritannien http://test.malteser.at/weihnachten-in-anderen-laendern-grossbritannien/ Mon, 09 Dec 2019 10:10:45 +0000 https://www.malteser.at/?p=8915 Die Bescherung findet, wie in den Vereinigten Staaten und einigen anderen Ländern, nicht an Heiligabend, sondern am Morgen ...

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Mery Christmas

So wird Weihnachten in Großbritannien gefeiert 

Die Bescherung findet, wie in den Vereinigten Staaten und einigen anderen Ländern, nicht an Heiligabend, sondern am Morgen des 25. Dezember statt. Am Abend zuvor hängen Groß und Klein aber schon ihre roten Socken für kleine Geschenke und Süßigkeiten auf, vorzugsweise natürlich über dem Kamin. Die füllt in der Nacht der Weihnachtsmann – oder „Father Christmas“, wie er in England liebevoll genannt wird. Große Geschenke warten natürlich unter dem Weihnachtsbaum.

Am Morgen des 25. Dezember laufen alle Familienmitglieder ins Wohnzimmer und schauen, welche Geschenke Father Christmas über Nacht gebracht hat. Oftmals noch im Schlafanzug sitzt die ganze Familie zusammen und packt die Geschenke aus.

Zu Mittag gibt es dann das große Festmahl. Aufgetischt werden Truthahn oder Gans, Brot, Hackbraten, Bratkartoffeln und Rosenkohl. Zum Dessert gibt es «Christmas Pudding» (auch Plumpudding genannt), indem kleine Geschenke für die Kinder versteckt sind, sowie Früchtekuchen mit Zuckerguss und Eierpunsch. Das Weihnachtsessen ist in Großbritannien etwas weniger besinnlich als wir es kennen und erinnert eher an eine Party, denn die Briten tragen zum Essen bunte Papierhüte und lassen Knallbonbons platzen.

Zur Tea Time um 15 Uhr versammeln sich englische Familien vorm Fernseher, um der Weihnachtsansprache der Queen zu lauschen. Dazu wird Tee und Weihnachtskuchen gereicht. An kaum einem anderen Tag des Jahres ist die Einschaltquote zu hoch wie zur Weihnachtsansprache der Queen.

Den Nachmittag des ersten Weihnachtstages verbringen fast alle Briten vor dem Fernseher. Das hat einen guten Grund: Jahr für Jahr wird die weihnachtliche Ansprache der Queen im Fernsehen übertragen. Dabei darf die typisch-britische Tasse Tee und ein Stück leckerer Kuchen nicht fehlen.

Der zweite Weihnachtstag ist der sogenannte „Boxing Day“. Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Dankbarkeit und viele Menschen nutzen ihn, um nicht nur Freunden und Angehörigen ihre Anerkennung und Wertschätzung auszudrücken. Sei es dem Briefträger, der die Weihnachtskarten ausliefert, den fleißigen Männern von der Müllabfuhr oder Lehrern, Kollegen und Nachbarn. Ganz im Zeichen der Nächstenliebe wird dann auch an die Bedürftigen gedacht – egal ob in London und in England, in Irland, Schottland oder dem Rest des Commonwealth.

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